Unternehmen geraten selten über Nacht in eine Krise. Meist entsteht sie schleichend: steigender Liquiditätsdruck, unklare Wirtschaftlichkeit einzelner Geschäftsbereiche, gewachsene Strukturen ohne ausreichende Transparenz. Gleichzeitig wachsen die Erwartungen von Banken, Gesellschaftern und weiteren Stakeholdern. Und das oft schneller, als belastbare Entscheidungsgrundlagen vorliegen.

Sanierungsgutachten und Sanierungskonzepte schaffen Klarheit darüber, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Unternehmen fortführungsfähig ist, welcher Finanzierungsbedarf besteht und welche Maßnahmen realistisch und wirksam sind. Für Kreditgeber bilden sie regelmäßig die Grundlage, um über die Fortführung oder Ausweitung von Finanzierungen zu entscheiden.

Wir als Unternehmensberatung für Restrukturierung und Sanierung bieten unseren Mandanten durch fundiertes Know-How sowohl strategische als auch operative Unterstützung. Sprechen Sie uns an und vereinbaren Sie Ihr vertrauliches Erstgespräch.

Berater

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Jahre Erfahrung

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Branchen und Sektoren

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Projekte

Kompetenz in der Umsetzung - Ausgewählte Projekte

Restrukturierung mit klarer Perspektive für Management und Gesellschafter

Ein inhabergeführtes Dienstleistungsunternehmen sah sich mit rückläufiger Ertragskraft und gewachsenen Strukturen konfrontiert. Der Handlungsdruck nahm zu, belastbare Entscheidungsgrundlagen fehlten. Wir engagieren uns für Unternehmer und Unternehmen mit der Zielsetzung, deren Erfolg spürbar und nachhaltig zu steigern.

Umsatz: 20 - 100M€
Branche: Automotive
Region: Stuttgart

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Sanierungsgutachten als Grundlage für die Fortführung der Finanzierung

Ein mittelständisches Produktionsunternehmen stand unter steigendem Liquiditätsdruck und zunehmenden Anforderungen der Banken. Fehlende Transparenz in einzelnen Geschäftsbereichen erschwerte fundierte Entscheidungen.

Umsatz: <20 M€
Branche: Automotive
Region: Raum Stuttgart

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Transparenz schaffen. Handlungsspielräume sichern.

Jens Nagel

Geschäftsführender Gesellschafter

+49 7323 9649 83 j.nagel@nagel-beratung.de

Sanierungsgutachten (IDW S 6)

FAQ – Häufige Fragen rund um Sanierungsgutachten und -konzepte

Direkter Auftraggeber des Sanierungsgutachtens ist stets das zu sanierende Unternehmen, für das wir als Restrukturierungsberatung während der Gutachtenerstellung beratend zur Seite stehen. Trotz Beauftragung durch das Unternehmen muss der Gutachter objektiv und neutral in den Aussagen zur Sanierungsfähigkeit bleiben.

Das Sanierungsgutachten ist in der Regel für die Geschäftsführung sowie die Finanzierer des Unternehmens, zum Beispiel Banken, bestimmt, um den rechtlichen Anforderungen in Krisensituation Rechnung zu tragen und eine Unternehmensfortführung zu ermöglichen beziehungsweise das Sanierungskonzept aufzuzeigen. Vielfach sind die Adressaten jedoch auch weitere Stakeholder wie zum Beispiel Mitarbeiter, Lieferanten oder potenzielle Investoren.

Kern des Sanierungsgutachtens ist es, die Sanierungsfähigkeit des Unternehmens in der Krise zu bestätigen und dafür geeignete Maßnahmen aufzuzeigen. Auf Basis dieses Gutachtens können bestehende und neue Finanzierer Finanzierungsentscheidungen treffen und dem Unternehmen kurzfristig Liquidität zur Verfügung stellen und damit die Restrukturierung ermöglichen und die drohende Insolvenz abwenden.

Die Erstellung eines Sanierungsgutachtens nach IDW S6 dauert zwischen 6 und 8 Wochen. Bei kleinen Unternehmen kann dieser Zeitraum u.U. kürzer sein, da sich die Analyse der Berater auf die Wesentlichkeit beschränken kann. Bei komplexen Unternehmensgruppen kann sich die Erstellung auch über einen deutlich längeren Zeitraum erstrecken.

Die Sanierungsabteilungen innerhalb von Banken verfügen über meist langjährige Erfahrung mit Unternehmensberatern, die im Bereich Sanierungs - und Restrukturierungsberatung über die notwendige Qualifikation und Erfahrung verfügen, um ein belastbares Sanierungsgutachten zu entwickeln. Daher empfehlen Banken meist bis zu drei verschiedene erfahrene Beratungen, zwischen denen das Unternehmen entscheiden kann.

Die Beteiligten unterscheiden sich je nach Fall und Umfeld des Unternehmens. Generell sind meist finanzierende Kreditinstitute, die Geschäftsführung, das Management, Eigentümer und weitere Stakeholder (bspw. Warenkreditversicherer, Finanzamt, etc.) involviert.

Zu Beginn senden wir dem Unternehmen eine umfassende Anforderungsliste zu. Dabei bilden Buchhaltungsdaten das Fundament der Gutachtenerstellung. Diese können meist beim Steuerberater angefragt werden. Weitere Daten umfassen das Marktumfeld, Lieferanten, Partner und Kundendateien und weitere Unternehmensinformationen, insbesondere zur aktuellen Liquiditätssituation und zu den künftigen Geschäftserwartungen des Unternehmens.

Dadurch, dass sowohl Aufarbeitung der Unternehmenshistorie als auch Planung und Neuaufstellung des Unternehmens viel Zeit erfordern, erhöht sich die zeitliche Beanspruchung der Geschäftsführung und der weiteren Führungsebene im Zeitraum der Erstellung enorm. Der Aufwand für die erfolgreiche Gutachtenerstellung sollte nicht unterschätzt werden, um den Projekterfolg nicht zu gefährden.

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