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Klarheit über die Zahlen. Sicherheit für Ihre Entscheidung

Wir analysieren finanzielle Risiken, Werttreiber und kaufpreisrelevante Effekte im Rahmen Ihrer Transaktion.

Financial Due Diligence

Der Kauf eines Unternehmens birgt für Käufer finanzielle Risiken, die durch die Due Diligence und insbesondere durch die Financial Due Diligence beurteilt werden sollen. Als erfahrene Beratung in den Bereichen Merger & Acquisitions – zu Deutsch Fusionen und Akquisitionen – sowie Financial Due Diligence setzen wir unser Know-how vielfach zur Unterstützung von großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Business-Consulting-Partnern bei Unternehmenskäufen und -verkäufen ein. Unsere Leistungen als Berater decken dabei sämtliche Analyse- und Tätigkeitsfelder ab – von Business Planung, Financial Due Diligence, Unternehmensbewertung, Erstellung von Detailanalysen bis hin zu Verkaufsprospekten/-präsentationen.

Dadurch erhält die Geschäftsführung oder das Management wichtige Informationen, Transparenz und Sicherheit für strategische und finanzielle Entscheidungen bzw. unternehmerische Transaktionen. Dabei übernehmen wir gerne die Supervision, damit Sie sich voll und ganz auf das gewünschte Ergebnis und damit verbundene Management-Aufgaben konzentrieren können. Sprechen Sie uns an.

Berater

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Jahre Erfahrung

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Branchen und Sektoren

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Projekte

Kompetenz in der Umsetzung – Ausgewählte Projekte

Entscheidend für eine Transaktion ist, welche Risiken, Werttreiber und Verpflichtungen hinter den Zahlen stehen.

Jens Nagel

Geschäftsführender Gesellschafter

+49 7323 9649 83 j.nagel@nagel-beratung.de

Unsere Leistungen im Bereich Financial Due Diligence

FAQ – Häufige Fragen zur Financial Due Diligence

Eine Financial Due Diligence ist die strukturierte Prüfung der finanziellen Lage und Entwicklung eines Unternehmens im Rahmen einer Transaktion. Sie analysiert insbesondere Ertragskraft, Cashflow, Working Capital, Net Debt, Planung und kaufpreisrelevante Risiken.

Ein Jahresabschluss zeigt die finanzielle Situation zu einem bestimmten Zeitpunkt und nach bilanziellen Regeln. Für eine Transaktion müssen zusätzlich nachhaltige Ertragskraft, Sondereffekte, aktuelle Entwicklungen, Cashflows, Working Capital, Verpflichtungen und Planannahmen untersucht werden.

Die Nachhaltigkeit des EBITDA wird durch eine Quality-of-Earnings-Analyse beurteilt. Dabei werden Einmaleffekte, ungewöhnliche Erträge oder Kosten, Eigentümereffekte und nicht marktübliche Sachverhalte bereinigt und wiederkehrende Ergebnisbeiträge untersucht.

Quality of Earnings beschreibt die Qualität und Nachhaltigkeit der ausgewiesenen Erträge. Die Analyse prüft, in welchem Umfang das berichtete Ergebnis aus dem operativen Kerngeschäft stammt und künftig voraussichtlich wiederholt werden kann.

Net Debt bezeichnet vereinfacht die Finanzverschuldung abzüglich anrechenbarer liquider Mittel. Welche Positionen einbezogen werden, hängt von Transaktionsstruktur, Vertragsdefinitionen und wirtschaftlicher Betrachtung ab.

Debt-like Items sind Verpflichtungen, die bilanziell nicht zwingend als klassische Finanzschulden ausgewiesen werden, wirtschaftlich aber eine ähnliche Wirkung haben können. Beispiele können ausstehende Verpflichtungen, bestimmte Rückstellungen oder überfällige Investitionen sein; die konkrete Einordnung ist transaktionsabhängig.

Working Capital beeinflusst, wie viel betriebliche Liquidität ein Unternehmen für seinen laufenden Geschäftsbetrieb benötigt. Ein ungewöhnlich niedriges oder hohes Niveau zum Transaktionsstichtag kann deshalb zu Kaufpreisanpassungen führen.

Die Financial Due Diligence analysiert finanzielle Risiken, Werttreiber und die Qualität der verfügbaren Daten. Die Unternehmensbewertung leitet auf Basis bestimmter Annahmen und Bewertungsverfahren einen Unternehmenswert ab. Erkenntnisse aus der Financial Due Diligence können die Bewertung beeinflussen.

Die Planungsplausibilisierung konzentriert sich auf die Belastbarkeit einer bestehenden Zukunftsplanung. Die Financial Due Diligence betrachtet zusätzlich historische Ergebnisse, Ertragsqualität, Working Capital, Net Debt, Cashflows und weitere transaktionsrelevante Sachverhalte.

Ein IBR beurteilt die wirtschaftliche Situation, Leistungsfähigkeit und Planung eines Unternehmens, häufig in Finanzierungs- oder Restrukturierungssituationen. Eine Financial Due Diligence ist stärker auf eine konkrete Transaktion und deren finanzielle Risiken sowie Kaufpreiseffekte ausgerichtet.

Benötigt werden typischerweise Jahresabschlüsse, Monatsabschlüsse, BWA, Summen- und Saldenlisten, Management-Reporting, Kunden- und Produktanalysen, Working-Capital-Daten, Finanzierungsunterlagen, Investitionsübersichten und Unternehmensplanung.

Die Dauer hängt von Unternehmensgröße, Transaktionsumfang, Datenqualität und Fragestellung ab. Eine fokussierte Financial Due Diligence kann innerhalb weniger Wochen erfolgen; komplexe Unternehmensgruppen oder Carve-outs benötigen meist mehr Zeit.

Bei Unternehmenskäufen oder Carve-outs liegen nicht immer eigenständige Finanzinformationen für das Transaktionsobjekt vor. In solchen Fällen bereiten wir verfügbare Daten aus Buchhaltung und Controlling auf und entwickeln nachvollziehbare Abgrenzungen. Dazu können gehören:

  • Profit-Center-Rechnungen,

  • Carve-out-Finanzinformationen,

  • Zuordnung gemeinsamer Kosten,

  • Ermittlung möglicher Stand-alone-Kosten,

  • Ableitung von Bilanz- und Cashflow-Effekten,

  • Financial Modelling für Unternehmensteile.


Wichtig ist, klar zwischen dokumentierten Finanzdaten, sachgerechten Ableitungen und Annahmen zu unterscheiden.

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